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Umweltgerecht und erschwinglich leben

Green City entsteht in Afrika

KfW - Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat die KfW einen Zuschussvertrag zur Förderung der nachhaltigen Stadtentwicklung in Ruanda in Höhe von über 30 Mio. EUR unterzeichnet. Im Rahmen des Projekts „Green City Kigali“ soll ein nachhaltiges Stadtviertel mit umweltgerechter Infrastruktur sowie erschwinglichem Wohnraum für bis zu 8000 Menschen entstehen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der wachsenden Mittelschicht der städtischen Bevölkerung Kigalis.

Drohnenflüge von Blutkonserven und Arzneimitteln quer durchs Land sind hier bereits Alltag. Jetzt entsteht im innovativen Ruanda auch ein Vorzeigeprojekt mit Modellcharakter: die Green City. Ein Projekt, das die Transformation zu einer „Green Economy“ sowie die Anpassung an die beschleunigte Verstädterung unterstützen soll. Konkrete Maßnahmen sind unter anderem die Errichtung eines eigenen Trinkwasserreservoirs, einer Stadtteilkläranlage sowie die Installation von Solarpaneelen auf den Dächern der 1.680 geplanten Wohneinheiten.

In dem gemischt genutzten Quartier sollen neben Wohnungen auch Gewerbeeinheiten für kurze Arbeitswegen und soziale Infrastruktur in Form eines Gemeindezentrums, öffentlichen Plätzen und einer Schule entstehen. Darüber hinaus ermöglichen innovative Landschaftsbaumaßnahmen wie ausgewiesene Grünflächen im Viertel eine natürliche Entwässerung, Hitze- und Klimavorsorge sowie Biodiversitätsschutz. Weiter entstehen Rad- und Fußwege für einen umweltfreundlichen Verkehr und es werden lokale und kohlenstoffarme Baumaterialien genutzt.

„Ruanda ist eines der am dichtesten besiedelten Länder Afrikas. Der rasante Verstädterungsprozess verläuft zumeist ungeregelt, ohne Berücksichtigung von Klimaaspekten und ist eine Belastung für knappe Landressourcen. Daher kommt es in städtischen Gebieten vermehrt zu Überschwemmungen, Schäden an bestehender Infrastruktur und zu Verwüstung durch Erdrutsche“, so Christine Laibach, Mitglied des Vorstandes der KfW Bankengruppe. „In den Städten mangelt es zudem an erschwinglichem Wohnraum für die Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund ist die Unterstützung für eine geordnete Verstädterung in Afrika, die nachhaltige Infrastruktur und soziale Durchmischung schafft, von großer Bedeutung.“

Die grüne Modellstadt schafft nicht nur während der Bauphase, sondern auch darüber hinaus langfristige Beschäftigungsmöglichkeiten. Die daraus resultierende Verbesserung der Lebensumstände trägt zur Armutsbekämpfung und Verringerung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Unterschiede innerhalb der ruandischen Bevölkerung bei. Insgesamt ermöglicht der ganzeinheitliche Ansatz des Vorhabens eine nachhaltige Stadtentwicklung, in der ökologische, soziokulturelle und ökonomische Dimensionen zusammentreffen.

Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 100 Mio. EUR. Empfänger des Projekts ist die Republik Ruanda, vertreten durch das Ministry of Finance and Economic Planning (MINECOFIN).

PREVIEW onlinePressekontakt
KfW
Dr. Charis Pöthig
Stellv. Pressesprecherin
Frankfurt / M.
T.: 069 - 7431 4683
eMail: charis.poethig@kfw.de



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KfW fördert Green City in Ruanda
Quelle: KfW
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