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Corona-Impfstoff im Test

Bund wird Aktionär bei der CureVac AG

PREVIEW online - Der Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Dietmar Hopp, SAP-Mitgründer und Mitgründer der Beteiligungsgesellschaft dievini Hopp BioTech holding GmbH & Co. KG, haben verkündet, dass die Bundesrepublik Deutschland 300 Millionen Euro in das Tübinger biopharmazeutische Unternehmen CureVac AG, einen Pionier in der präklinischen und klinischen Entwicklung mRNA-basierter Arzneimittel, investieren wird.

Details des Investments, welches durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) umgesetzt werden soll, wurden in einem abgestimmten Vertragsentwurf vereinbart. Die im Rahmen einer Kapitalerhöhung zu vereinnahmenden Finanzmittel sollen für die weitere Entwicklung der proprietären Pipeline und mRNA-Plattformtechnologie und den Ausbau der Geschäftstätigkeit verwendet werden. Die KfW wird damit einen Aktien-Anteil von rund 23 Prozent an CureVac halten.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagt: „Die Technologie von CureVac hat das Potenzial, neue Impfstoffe und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten für viele Menschen zu entwickeln und über den Markt zur Verfügung zu stellen. Die Bundesregierung beteiligt sich an diesem vielversprechendem Unternehmen, weil sie erwartet, damit Entwicklungen zu beschleunigen, und es CureVac finanziell zu ermöglichen, das Potenzial seiner Technologie ausschöpfen zu können. Das ist zugleich industriepolitisch von hoher Bedeutung, denn diese wichtigen Forschungsergebnisse und Technologien brauchen wir in Deutschland und Europa.

Gleichzeitig ist dieser Schritt eine erste wichtige Umsetzung des umfassenden Corona-Konjunktur- und Zukunftspakets der Bundesregierung vom 3. Juni 2020. Darin haben wir uns zum Ziel gesetzt, bei der Herstellung von Wirkstoffen und deren Vorprodukten sowie in der Impfstoffproduktion über mehr Unabhängigkeit zu verfügen. Mit dieser Investition tun wir einen ersten Schritt in diese Richtung.“

Dietmar Hopp; Hauptanteilseigner der CureVac AG, kommentiert: „Über meine Investmentgesellschaft dievini habe ich mich seit 2005 sehr stark für die Entwicklung neuartiger und innovativer Therapien und Verfahren in der deutschen Biotechnologie engagiert. Durch die Corona-Krise wurde die herausragende Relevanz und hohe Bedeutung der Biotechnologiebranche für Patienten, unsere Gesellschaft und die Welt sichtbar. Ich freue mich, dass auch von staatlicher Seite die Bedeutung der Biotechnologie erkannt und diese Schlüsselindustrie über die frühe Forschung hinaus unterstützt wird.“

„CureVac ist nur eines der frühen und herausragenden Beispiele für zukunftsweisende unternehmerische Biotech-Innovationen aus Deutschland. Es ist ein weltweit führendes mRNA-Unternehmen mit großen Möglichkeiten für Impfstoffe, zum Beispiel gegen COVID-19, aber auch gegen viele andere Infektionserkrankungen und für Therapieoptionen in anderen Indikationen. Wir bei dievini waren früh vom Zukunftspotenzial der mRNA-Technologie und von CureVac überzeugt.“

Dr. Franz-Werner Haas, amtierender Chief Executive Officer und Chief Operating Officer von CureVac, ergänzt: „Es freut uns sehr, mit der Bundesrepublik Deutschland und dievini starke und verlässliche Partner an unserer Seite zu haben. Mit dieser klaren Unterstützung gewinnen wir finanzielle Reichweite und Stabilität für die weitere Entwicklung unserer mRNA-Plattform, die Entwicklung und Produktion von weiteren mRNA-Impfstoff- und Arzneimittelkandidaten sowie den strategischen Ausbau unserer Gesellschaft. Zugleich bewahren wir durch diese Vereinbarung unseren vollen unternehmerischen Handlungsspielraum".

Videodatei unter:

www.bmwi.de/Redaktion/DE/Videos/2020/20200615-mitschnitt-pressestatement.html

Pressekontakt
BWM
Dr. Beate Baron
Pressesprecherin
T. 030 - 18 615 7667
beate.baron@bmwi.bund.de

dievini
Katja Arnold
MC Services AG
T. 089 - 210 228 40
dievini@mc-services.eu

CureVac AG
Thorsten Schüller
Corporate Communications
Tübingen
T. 07071 – 9883 - 1577
thorsten.schueller@curevac.com



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Der Bund pumpt 300 Millionen Euro in den Impfstoffentwickler Curevac und bekommt dafür einen Anteil von 23 Prozent. Das Biotechunternehmen gilt als Hoffnungsträger im Wettlauf um einen Corona-Impstoff.
Quelle: Bundesgesundheitsminister
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