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Mit dem Handy gegen Insektenstiche

Hilfreiche Idee gegen sommerliche Plagegeister

Kamedi - Mit dem Handy telefonieren, navigieren, Musik hören, surfen ... und nun wird die eierlegende Wollmilchsau auch noch zum medizinischen Hilfsgerät. Das Karlsruher Startup Kamedi hat mit heat it eine Technik entwickelt, die die sekundenschnelle Behandlung von Mücken- und Wespenstichen mittels Wärme ermöglichen soll. Das Produkt arbeitet nach dem Wirkprinzip der Hyperthermie (künstliche Temperaturerhöhung) und kann via App an die Stichursache und den jeweiligen Nutzertyp angepasst werden. Das erste Finanzierungsziel von 12.000 Euro wurde per Crowdfunding innerhalb von wenigen Stunden erreicht. Interessierte können noch bis Mitte August heat it vorbestellen.

Sommerzeit ist Mücken- und Wespenzeit So schön der Sommer auch ist, einen entscheidenden Nachteil hat er: juckende Mücken- und schmerzende Wespenstiche. Das hat auch der Karlsruher Gründer Lukas Liedtke bei diversen Outdoor Aktivitäten am eigenen Leib spüren müssen. Gemeinsam mit seinen damaligen Mit-Studenten Stefan Hotz, Armin Meyer und Christof Reuter hat er nach einer Lösung gesucht.

2016 lernten die vier Freunde dann die Behandlung mittels therapeutischer Hyperthermie, also künstlich erzeugter Temperaturerhöhung, kennen. Es gab hier bereits einige Produkte am Markt, die dieses Prinzip zur Stichheilung nutzten. Aber Liedtke und seine Kollegen waren damit unzufrieden, weil diese Anwendungen entweder zu klobig oder unflexibel und noch dazu batteriebetrieben waren.

“Wir haben uns dann die Frage gestellt: warum kann man dafür nicht einfach das Smartphone nutzen, um einen solchen Stichheiler zu steuern, mit Energie zu versorgen und Zusatzfunktionen zu ermöglichen?”, blickt Liedtke zurück. “Also haben wir uns entschlossen, beim Studierendenwettbewerb des VDE (COSIMA 2017) den heat_it zu entwickeln: ein Smartphone Add-on zur sekundenschnellen Behandlung von Insektenstichen.”

Durch einen prägenden Auslandsaufenthalt während des Studiums in den USA bestand beim Team generell Interesse an der Gründung eines Unternehmens. 2018 kam dann alles zusammen: das Team hatte ein gutes Produkt inklusive Prototypen vorliegen, einen überzeugenden Businessplan und motivierte Teammitglieder mit absehbarem Studienabschluss. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ war die naheliegende rhetorische Frage, die die wenigen Zweifel schnell aus dem Weg räumte. Liedtke, Hotz, Meyer und Reuter gründeten die Kamedi GmbH und widmeten sich ganz der Weiterentwicklung ihrer Innovation.

Die Funktionsweise des heat_it ist denkbar einfach: er kombiniert ein bewährtes Wirkprinzip mit der Energieversorgung und Steuerung über das eigene Smartphone. Dieses Prinzip der therapeutischen Hyperthermie ist wissenschaftlich bewiesen: durch Erwärmung der betroffenen Hautstelle lassen sich die Symptome sekundenschnell und effektiv behandeln. Konkret erwärmt der heat_it also die betroffene Hautstelle und verschafft so binnen Sekunden Linderung.

Das Besondere daran: der heat_it wird über das Handy mit Energie versorgt und über eine App gesteuert. Das ermöglicht eine sehr kompakte und robuste Größe, mit der man das Gerät immer zur Hand hat. Gerade bei Aktivitäten im Freien wie Wandern oder der Radtour zum Badesee ist er daher der perfekte Begleiter.

Im Bedarfsfall wird der heat_it vom Schlüsselbund genommen, in das Smartphone gesteckt und anschließend die App gestartet. Die Art der Behandlung lässt sich anschließend individuell einstellen, etwa nach Stichursache (Mücke, Wespe, Bremse etc.) oder Empfindlichkeit. Dabei funktioniert er ausschließlich mit Wärme - ohne Chemie - und ist somit auch perfekt für Kinder geeignet.

Nach der Gründung im Oktober 2018 befindet sich der heat_it jetzt im Zulassungsprozess als Medizinprodukt und das Team rund um Lukas Liedtke steht nun kurz vor der Serienfertigung. Dabei achten die vier Gründer vor allem auf eine ressourcenschonende Entwicklung, Produktion und Benutzung des heat_it., Der heat_it soll "Made in Germany" hergestellt werden, braucht keine zusätzlichen Batterien und vermeidet Verpackungsmüll.

Die letzten Schritte hin zur geplanten Markteinführung sollen nun gemeinsam mit den künftigen Nutzerinnen und Nutzern des heat_it gegangen werden.

“Spätestens wenn jetzt die Mückensaison startet und die juckenden Stiche lästig werden, wünscht man sich eine praktische und effiziente Abhilfe. Genau die wollen wir mit unserem heat_it liefern. Wir sind über jeden Support im Rahmen unseres Crowdfundings dankbar und freuen uns vor allem über Feedback zum Produkt. Also macht es so, als hätte euch eine Mücke gestochen: schnell zuschlagen!”

PREVIEW onlinePressekontakt
Kamedi GmbH
Lukas Liedtke
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
presse@heatit.de



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Das Handy als "Wunder-Doktor" gegen Insektenstiche
Quelle: Kamedi
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