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Der Deutsche Lichtdesign-Preis 2017 vergeben

Klubhaus St.Pauli gewinnt Kategorie Inszenierungen

PREVIEW online - Jetzt wurde in Mannheim der Deutsche Lichtdesign-Preis 2017 vergeben und der Lichtdesigner des Jahres geehrt. Mit dem Preis wollen die Veranstalter der professionellen Lichtplanung mehr öffentliche Wertschätzung verleihen. Der seit 2011 vergebene ideelle Preis hat sich in der Fachwelt längst zu einem aussagekräftigen Indikator für die Qualität professioneller Lichtlösungen deutschsprachiger Planungsbüros etabliert.

Der Deutsche Lichtdesign-Preis soll die steigende Bedeutung des Lichtdesigns in der Architektur verdeutlichen. Dabei berücksichtigt die unabhängige Jury sowohl ästhetische als auch technische Belange der eingereichten Projekte. Bei der Bewertung orientiert sich die Jury an einem Kriterienkatalog und begutachtet jede anhand von Fotos und Beschreibungen in die Vorauswahl gelangte Immobilie vor Ort. Nur bei den Einreichungen in der Kategorie „Internationales Projekt“ und den temporären Objekten, etwa in der Kategorie „Messe/Events“ muss die Jury anhand der Unterlagen entscheiden.

Elf Kategorien für die ganze Bandbreite des öffentlichen Lebens

Der Deutsche Lichtdesign-Preis wurde dieses Jahr in elf Kategorien vergeben. Die eingereichten Projekte decken die ganze Bandbreite des öffentlichen Lebens ab, private Wohnimmobilien waren, anders als im letzten Jahr, nicht nominiert. Zu den Projekten auf der Shortlist gehören beispielsweise die Sanierung der Lobby und Empfangsbereiche des noblen Hotels Adlon – Sieger in der Kategorie „Hotel und Gastronomie“ – ebenso wie die Lichtkunst-Installation im größten Regenrückhaltebecken Münchens. Die städtische Stadtentwässerung hatte diese zu den Feierlichkeiten des 20jähigen Bestehens der Rückhaltebecken beauftragt. Der „Lichttauchgang“ konnte die Jury nicht so überzeugen wie „Mehr Los - Eine Linie aus Licht“. Sie zieht sich als interaktive Lichtinstallation entlang des Neubaus des Veranstaltungszentrums und der Musikschule Marchtrenk. Die Helligkeit der Segmente der Linie ist abhängig von der Aktivität im Innern des Gebäudes. Das Büro Moritz Gieselmann gewann damit in der Kategorie „Lichtkunst“.

Die in einem explosionsgeschützten fensterlosen Bunker untergebrachte Messwarte der Ölraffinerie „PCK“ in Schwedt konkurrierte mit dem Bundesinnenministerium und dem Atrium Tower Berlin in der Kategorie „Büro und Verwaltung“. Sieger in dieser Kategorie ist Kardorff Ingenieure Lichtplanung mit dem Atrium Tower. Die PCK-Messwarte wurde mit einem Innovationspreis geehrt.

Die Gießhalle der Sayner Hütte, 1830 aus vorgefertigten Gusseisenbauteilen erbaut und als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ ausgezeichnet, wird heute für Events genutzt. Das dafür entwickelte Lichtkonzept trat in der Kategorie „Kulturbauten“ gegen das Lichtkonzept des neuen Veranstaltungs- und Kongresszentrum im österreichischen Feldkirch und das für den Eingangsbereich des Dom- und Diözesanmuseum Mainz an. Light Design Engineering Belzner Holmes konnte die Jury mit der durchgängige Architektur- und Bühnenlichtlösung im Montforthaus Feldkirch überzeugen. Weitere Kategorien waren unter anderem die Klassiker „Shops“, „Museen“, „Außenbeleuchtung“ und „Öffentliche Bereiche / Innenraum“.

Kategorie Inszenierungen

Eine Neuerung beim Deutschen Lichtdesign-Preis ist die Kategorie „Inszenierungen“, in der die Beleuchtung eines Kinosaals und die Fassaden am Bahnhof Chemnitz und am Clubhaus St.Pauli nominiert waren. Die Planer wollten im Herzen von Sankt Pauli eine echte Sensation. Sie haben sie bekommen. „Die absolute Obersensation hier", konstatierte jedenfalls Altrocker Udo Lindenberg, der den Countdown zur Einweihung der weltweit smartesten Hausfassade herunterzählte. Auf Knopfdruck erstrahlte die illuminierte Medienfassade des 17 Millionen Euro teuren Neubaus am Spielbudenplatz in Hamburg. Eine völlig neue, transparente 3D-Lichtfassade verwandelt das Gebäude in Kunstwerke, erzählt wechselnde Geschichten. Farben und Animationen erfreuen Besucher und Nachschwärmer auf dem wohl berühmtesten Kiez der Welt. Über die fünfstöckige LED-Außenfassade zur Reeperbahn kann man twittern – etwa ob man ein Mädel hat oder hat keins. Eine in die vier Millionen Euro teure Fassade eingebaute KissCam lässt Verliebte in Riesenformat auf der Hauswand erscheinen. Das Klubhaus begeistert nicht nur Udo Lindenberg und die Besucher auf Sankt Pauli sondern auch die Jury des Lichtdesign-Preis und gewinnt in der neuen Kategorie.

Lichtdesigner des Jahres

Mit dem Jurypreis „Lichtdesigner des Jahres“ ist die Reflexion AG aus Zürich ausgezeichnet worden. Sie hat mit der St. Jodern Kellerei in der Kategorie „Shop“, der Weihnachts-und Festtagsbeleuchtung der Schweizerischen Nationalbank in der Kategorie „Events/Messen“ und dem Internationalen Projekt im Museum Collection Lambert in Avignon in drei Kategorien gewonnen.

www.lichtdesign-preis.de

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Das Klubhaus St.Pauli hat den Deutschen Lichtdesign-Preis gewonnen. Auf der PREVIEW anlässlich der Light + Building stellte Axel Strehlitz, Geschäftsführender Gesellschafter der Strehlitz Verwaltungs GmbH die weltweit smarteste Hausfassade vor.
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